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Künstliche Intelligenz senkt Kosten für BHWK-Betrieb

BHKW-Anlage

Künstliche Intelligenz kann helfen, die Betriebszustände von BHKWs automatisiert zu erkennen. Dadurch lassen sich Kosten sparen. (Copyright: EC Power)

Die Unternehmen Mondas und Enerquinn haben zusammen mit den Hochschulen Biberach (HBC) und Ravensburg-Weingarten ein umsetzungsorientiertes F&E-Projekt zum Thema vorausschauende Wartung von Blockheizkraftwerken (BHKW) gestartet.

Ziel des einjährigen Projektes ist es, KI-Technologien einzusetzen, um fehlerhafte Betriebszustände von BHKWs automatisiert zu erkennen und Wartungsarbeiten bedarfsorientiert durchzuführen. „In diesem Vorhaben verknüpfen wir Methoden des maschinellen Lernens, der Signalanalyse und der Erfassung großer Datenmengen mit einem zentralen Aspekt der Energiewende, der Kostensenkung regenerativer bzw. hocheffizienter Systeme für die Wärme- und Stromversorgung", erläutert Professor Andreas Gerber von der HBC. Besonders hervorzuheben sei dabei der Transfer von Ergebnissen angewandter Forschung in die praktische Umsetzung von mittelständischen Unternehmen.

Das Verbundprojekt trägt den Titel „KI-basierte Wartungsoptimierung von Blockheizkraftwerken" und wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg mit 300.000 € gefördert. Die Projektleitung hat die Hochschule Biberach übernommen.

Im Rahmen des „Aktionsprogramms KI für den Mittelstand“ fördert das Land Baden-Württemberg insgesamt neun Verbundprojekte für den Einsatz künstlicher Intelligenz im Mittelstand. Die Projekte sind bereits im Januar 2020 gestartet und haben eine Laufzeit von einem Jahr. (SP)

Weitere Informationen: Mondas

 

Tipp: Nutzen Sie die Gelegenheit, mehr über das Projekt zu erfahren und besuchen Sie Mondas auf der EM-Power 2020, Stand C4.472R .

 

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