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Smart Meter lassen Strom und Daten sicher fließen

Ende 2018 hat das Bundesamt für Informationstechnik mit fast zwei Jahren Verspätung endlich ein erstes Smart Meter Gateway zertifiziert. Sobald zwei weitere zertifizierte Geräte auf dem Markt sind, kann der verpflichtende Rollout nach Messstellenbetriebsgesetz beginnen. In ihrem Monitoringbericht aus dem Jahr 2017 geht die Bundesnetzagentur von rund 4,5 Millionen Zählstellen bei Letztverbrauchern aus, die mit einem Smart Meter, einem digitalen Stromzähler mit Kommunikationseinheit, ausgestattet werden müssen. Betroffen sind Verbraucher mit mehr als 6.000 kWh Jahresbedarf und Kunden, die ein verringertes Netzentgelt für eine steuerbare Verbrauchseinrichtung, z.B. eine Wärmepumpe, vereinbart haben. Dazu kommen 800.000 Zählpunkte bei Erzeugungsanlagen mit einer installierten Leistung größer 7 kW.
 

Energie und Kosten sparen

Intelligente Messsysteme sollen helfen, eine sichere und standardisierte Kommunikation in den Energienetzen zu erreichen und die Digitalisierung der Energiewende zu unterstützen. Sie sind ein wichtiger Baustein und Voraussetzung für ein effizientes Energiemonitoring und darauf aufbauend für das Energiemanagement in Industriebetrieben, Liegenschaften, Gebäudekomplexen und Quartieren. Viele Unternehmen nutzen schon heute Smart Meter, weil sie damit ihre Stromverbräuche visualisieren und auswerten können. So lassen sich beispielsweise Anomalien durch defekte Geräte früh entdecken und Geräte mit hohen Verbräuchen identifizieren. Über Lastprofile können langfristige Verbrauchsmuster erkannt werden. Das wiederum hilft dabei, zeitvariable Stromtarife zu optimieren oder Batteriespeicher und Erzeugungsanlagen richtig zu dimensionieren.
 

Smart Meter für zukunftsfähige Netze

Die Bedeutung der Smart Meter geht aber über die Möglichkeit zur Visualisierung und Datenübertragung von Stromverbräuchen weit hinaus. Als Schaltstelle zwischen Smart Buildings und Smart Grids strahlen sie bis in die Infrastruktur von Versorgungsnetzen aus – und dies inzwischen nicht nur im Strombereich, sondern auch für Gas, Wärme, Kälte etc. Durch die fortschreitende Digitalisierung in der neuen Energiewelt entsteht ein enormes Potenzial an Anwendungen für Smart Metering und Energy Controlling.
Gemeinschaftsstand Smart Metering

Der rasanten Entwicklung und großen Bedeutung von Smart Metering und Energy Controlling trägt die Messe EM-Power mit einem Gemeinschaftsstand Rechnung. Hier präsentieren Unternehmen ihre Lösungen im Bereich Smart Metering, Messstellenbetrieb, Energiemonitoring, Energiecontrolling und Energiemanagementsysteme in einem exklusiven Rahmen.

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