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Know-how aus Kanada macht Energienetz smart

Industriepark Werk Bobingen

Der kanadische, auf Smart Grids spezialisierte Energiedienstleiter Awesense will das Energiesystem im Industriepark Werk Bobingen (IWB) digitalisieren. (Copyright: IWB)

Der kanadische Energiedienstleister Awesense startet ein Leuchtturmprojekt mit dem Industriepark Werk Bobingen südlich von Augsburg. Das auf Smart Grid-Lösungen spezialisierte Unternehmen will das Energiesystem des Industrieparks auf eine neue Qualitäts- und Digitalisierungsebene ausbauen. Künftig sollen alle Daten systematisch und in Echtzeit erfasst, analysiert und visualisiert werden. Dadurch würden Schwachstellen besser erkannt, auftretende Fehler schneller behoben und der operative Betrieb insgesamt optimiert werden. Neben einer verbesserten Betriebsführung stünden dabei vor allem auch der Strom- und CO2-Verbrauch im Fokus, heißt es in einer Presseinformation des Beraterhauses nexxlon, das mit Awesense kooperiert. Der rund 80 ha große Industriepark verfügt über ein Versorgungsnetz für Dampf und Druckluft, Strom, Kühl- und Trinkwasser, VE-Wasser sowie Stickstoff.

Smart Grids als Rückgrat der Energiewende

Durch die Energiewende sei der Bedarf an Smart Grid-Lösungen gewachsen, erläutert Dr. Ralf Held, Geschäftsführer von nexxlon. „Die Verteilnetze stellen zwischenzeitlich das Rückgrat der Energiewende dar und die Netzbetreiber übernehmen eine immer größere Verantwortung für das Gesamtenergiesystem. Das gilt für Energie- wie Industrieunternehmen gleichermaßen.“

Aufgrund der wachsenden Nachfrage erweitert Awesense ihr Geschäft in Europa und hat sich gemeinsam mit nexxlon für den Standort Augsburg entschieden. Mit den Smart Grid-Lösungen habe man es sich zum Ziel gesetzt, den CO2-Ausstoß bis 2025 um 100 Mio. t zu reduzieren, sagt Karel Dietrich-Nespesny, Mitglied der Geschäftsführung von Awesense.

Weitere Informationen: Awesense
Quelle: nexxlon

 

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