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Wuppertal spart Watt – mit einem virtuellen Kraftwerk

Wuppertal spart Watt

In Wuppertal beteiligten sich über 500 Teilnehmer am Projekt „Wuppertal spart Watt“, bei dem über virtuelle Kraftwerke Strom möglichst dann verbraucht werden sollte, wenn viel Wind- und Solarenergie zur Verfügung stand. (Copyright: Thomas Max Müller / www.pixelio.de)

Im Projekt „Wuppertal spart Watt“ haben die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) gemeinsam mit der Bergischen Universität Wuppertal nach innovativen Lösungen gesucht, um die volatile Stromerzeugung durch Wind und Sonne auszugleichen und die Stromnetze zu entlasten. Dazu richteten sie in Wuppertaler Wohnquartieren virtuelle Kraftwerke ein, um über intelligente Steuerungen die Verbraucher in die Lösung miteinzubeziehen. In dem Projekt wurden auch Privathaushalte und kleine Gewerbebetriebe einbezogen. Sie spielen nicht nur als mögliche Betreiber von Erzeugungsanlagen eine Rolle, sondern auch als Verbraucher. So sollten bei dem Projekt Konzepte für die Lastverschiebung entwickelt werden, um die Nutzung von Haushaltsgeräten mit hohem Energiebedarf in die Tageszeiten mit hohem Stromangebot zu verschieben. Als ein Ergebnis veröffentlichen die Projektpartner ein „Energiewetter“, eine Grafik in Ampelfarben, aus der Verbraucher ablesen können, zu welchen Tageszeiten viel Strom aus erneuerbaren Energien zur Verfügung steht. Über 500 Teilnehmer beteiligten sich an dem Projekt, dessen Ergebnisse derzeit noch ausgewertet werden.

Mehr Informationen: WSW

 

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