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Audi manifestiert Nachhaltigkeit in Glas, Stahl und Beton

Audi Brand Experience Center

Mit dem neuen Audi Brand Experience Center am Flughafen München zeigt der Automobilkonzern, wie ein nachhaltiges Vertriebsgebäude aussehen kann. (Copyright: Audi AG)

Bis 2025 will Audi seine weltweiten Produktionsstandorte CO2-neutral stellen und bis spätestens 2050 die unternehmensweite CO2-Neutralität erreichen. Ein sichtbares Zeichen dafür ist das neue Audi Brand Experience Center am Flughafen München, das mit moderner Energie- und Gebäudetechnik errichtet wurde.

So basiert die gesamte Klimatechnik im neuen Trainings- und Event-Center auf geothermischer Energie: In den Geschossplatten des Gebäudes sind Rohrleitungen verbaut, die sowohl zum Heizen als auch zum Kühlen verwendet werden können. Die dreifache Sonnenschutzverglasung der gesamten Fassade leitet Sonnenstrahlen ab, so dass gerade im Sommer die Kühllast sinkt bei gleichzeitig hoher Lichtdurchlässigkeit.

Solarstrom in alten Autobatterien gespeichert

Die Glasfassaden des Centers bestehen aus knapp 450 m² transparenten PV-Elementen, die jährlich rund 42.000 kWh Strom liefern sollen. Der Solarstrom kann über zwei Batteriespeicher, die Audi aus Second-Life-Batterien gefertigt hat, zwischengespeichert werden. Das Unternehmen nutzt den Strom für das Gebäude selbst sowie zum Laden von Elektroautos. Dafür gibt es sechs Ladepunkte, darunter zwei 150-kW-Schnellladepunkte. Diese Ladesäulen ergänzen den insgesamt 78 Ladepunkte umfassenden E-Ladepark von Audi am Flughafen München. Als besonderen Hingucker hat der Automobilkonzern an den Ladesäulen vor dem Brand Experience Center einen begehbaren Meteoriten aufgebaut. Hier experimentiert das Unternehmen mit Fassadenmaterial, das CO2 dauerhaft binden soll und für den Einsatz in Handelsbetrieben getestet wird.

Quelle: Audi

 

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